Unsere Messumformer sind Elektronikmodule zwischen potentiometrischem Positionssensor und Steuerung. Sie übernehmen die komplette Signalkonditionierung.
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Unsere Messumformer (auch Signal Conditioner/Messwertumformer) sind Elektronikmodule zwischen potentiometrischem Positionssensor und Steuerung. Sie übernehmen die komplette Signalkonditionierung. Dazu zählen die stabile Speisung des Potentiometers, die hochohmige und ratiometrische Erfassung des Signals, die Skalierung auf den gewünschten Messbereich und die Ausgabe als genormtes Signal an die SPS/PLC. Typische Ausgänge sind 0–10 V oder 4–20 mA.
Je nach Modell stehen Funktionen wie Offset- und Gain-Justage, Teach-In zur schnellen Festlegung von Start-/Endpunkten, optional Filterung oder Linearisierung sowie galvanische Trennung zur Verfügung. EMV-optimiertes Design, die übliche 24 V DC Versorgung und Formfaktoren für Tragschiene/Hutschiene erleichtern die Integration im Schaltschrank. Unsere robusten Outdoor-Varianten mit hoher Schutzart sind für den Feldeinsatz ausgelegt. Bei kontaktlosen Sensoren ist die Signalverarbeitung bereits integriert; externe Messumformer werden daher primär bei potentiometrischen Sensoren eingesetzt.
Unsere Messumformer von Novotechnik stellen der Steuerung ein stabiles Normsignal bereit, das die reale Position abbildet. Welches analoge Ausgangssignal passt, hängt von Umgebungsbedingungen und der Verdrahtung ab:
Kurze Wege und wenig Störeinflüsse sprechen für 0–10 V; große Distanzen, verteilte Erdpotenziale oder starke EMV sprechen für 4–20 mA – gegebenenfalls kombiniert mit galvanischer Trennung zur Entkopplung zwischen Feld- und Steuerungsseite.
Ein Messumformer kommt dann zum Einsatz, wenn ein Sensor kein SPS/PLC-taugliches Normsignal liefert und die Messkette robust und reproduzierbar arbeiten soll. Er wandelt ein Rohsignal – typischerweise eines potentiometrischen Sensors – in ein standardisiertes Ausgangssignal für die Steuerung, passt den Messbereich an und sorgt für eine zuverlässige Übertragung in industrieller Umgebung.
Gleichzeitig reduziert er EMV-bedingte Störungen und kann – je nach Variante – per galvanischer Trennung Feld- und Steuerungsseite entkoppeln. Das vereinfacht die Integration über verschiedene SPS-Systeme hinweg, beschleunigt die Inbetriebnahme und erhöht die Langzeitstabilität. Kurz: Wo potentiometrische Sensoren keine integrierte Signalverarbeitung besitzen oder wo hohe Anforderungen an Störfestigkeit, Skalierung und Interoperabilität bestehen, ist der Messumformer das zentrale Bindeglied.
Wichtig sind vor allem der Sensortyp und der Messbereich: Nutzen Sie potentiometrische Weg-/Winkelsensoren, prüfen Sie die benötigte Bauform des Messumformers und die geforderte Genauigkeit. Wählen Sie den gewünschten Ausgang passend zur Anwendung: 0–10 V für kurze, störarme Leitungen und hohe Auflösung; 4–20 mA eignen sich für lange Strecken, EMV-kritische Umgebungen und die Drahtbruchdiagnose (Schleifenimpedanz beachten).
Berücksichtigen Sie die Schutzart und Umgebungseinflüsse (IP, Feuchte, Vibration/Schock) sowie die Montageart – Außenanwendung mit robustem Feldgehäuse vs. Tragschienen-/Hutschienenmontage im Schaltschrank.
EMV/Isolation: Bei Potentialunterschieden, verteilten Erdungen oder langen Leitungen sollte man Messumformer mit galvanischer Trennung vorsehen. Außerdem gilt es den Temperatureinsatz und die Driftanforderungen zu definieren, ebenso den Parametrierbedarf (Offset/Gain, Teach-In, Filter, Linearisierung) für schnelle Inbetriebnahme und stabile Messwerte.
Prüfen Sie außerdem die elektrische Versorgung (in der Regel 24 V DC) sowie passende Anschluss- und Steckerstandards, erforderliche Zertifizierungen (z. B. CE/UL) und die gesicherte Verfügbarkeit über den Produktlebenszyklus. Die Messumformer sind einkanalig; planen Sie pro Sensor ein Gerät ein.
Diese Geräte sind elektrisch und funktional auf die Linearpotentiometer unserer Baureihen LWH/TLH abgestimmt und nutzen die ratiometrische Auswertung für hohe Genauigkeit. Eine stabile Referenzspeisung und eine hochohmige Eingangsstufe stellen sicher, dass das Schleifersignal des Potentiometers belastungslos abgegriffen und in ein wegproportionales normiertes Ausgangssignal umgeformt wird.
Die Parametrierung passt den tatsächlich genutzten mechanischen Weg an und bildet ihn verlustarm auf das gewünschte Ausgangssignal ab.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einer Spannvorrichtung wird nur ein Teilhub des LWH genutzt; per Teach-In werden der Start- und Endpunkt gesetzt, sodass der komplette Ausgangssignalbereich abgedeckt ist und die Anlage Grenzwerte exakt überwacht.
Für den Schaltschrank konzipiert, lassen sich unsere Module platzsparend auf der DIN‑/Tragschiene (35 mm) montieren und sauber in bestehende Klemmenkonzepte integrieren. Steckbare Anschlüsse, eindeutige Frontbeschriftung und Statusanzeigen erleichtern Verdrahtung, Service und Fehlersuche.
Die klare Trennung von Leistungs- und Signalleitungen im Schaltschrank sowie EMV‑gerechtes Layout unterstützen eine stabile Signalqualität.
Ein Praxisbeispiel ist der Retrofit einer Verpackungslinie: Der Messumformer ersetzt eine individuelle SPS‑Skalierung, liefert ein vorkonditioniertes Normsignal und verkürzt dadurch die Inbetriebnahme und Wartung. So entsteht eine standardisierte, modular erweiterbare Messkette mit einheitlicher Dokumentation.
Für den Feldeinsatz ausgelegt, kombinieren diese Varianten dichte Gehäuse (Aluminium-Druckguss mit Schutzart IP66) mit vibrationsfester Mechanik und EMV-robuster Elektronik. Charakteristisch für unsere Messumformer sind breit gefächerte Umgebungstemperaturbereiche und ein Korrosionsschutz für den Einsatz an Gebäuden oder exponierten Infrastrukturanlagen. Die sensornahe Montage reduziert Einstreuungen und ermöglicht daher eine störsichere Übertragung über lange Strecken. Ein praktisches Beispiel ist die Positionsmessung zur Spaltüberwachung an Bauwerken z. B. Brücken: Der Messumformer sitzt nah am Sensor, übernimmt die Konditionierung direkt vor Ort und übergibt ein störsicheres Normsignal an die Steuerung. So bleiben Messwerte auch bei Erschütterung, Feuchte und wechselnden Temperaturen stabil.
Unsere Messumformer von Novotechnik wandeln Rohsignale potentiometrischer Positionssensoren in stabile Normsignale (z. B. 0–10 V, 4–20 mA) und machen Messketten reproduzierbar, EMV-sicher und SPS‑tauglich. Bei der Auswahl zählen Sensortyp und Messbereich, gewünschter Ausgang, Schutzart und Montageumgebung (Außenbereich/Schaltschrank), EMV/Isolation, Temperaturbereich sowie der Parametrierbedarf.
Dafür stehen passende Varianten bereit: robuste Outdoor‑Lösungen, Baureihen‑optimierte Ausführungen und kompakte Tragschienenmodule. Ergebnis: schnellere Integration, kürzere Inbetriebnahme, höhere Störfestigkeit und langfristige Skalierbarkeit. Gern beraten wir Sie zur optimalen Ausführung für Ihre Anwendung.
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