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17.02.2016

Multiturn-Sensor für smarten Serviceroboter

Nach dem Siegeszug des Personal Computers (PC) könnte nun bald der Personal Roboter (PR) unsere Lebens- und Arbeitswelt bereichern und uns z. B. als „elektronischer Butler“ die Zeitung bringen, Kaffee einschenken oder den Tisch abräumen. Seit den 1990er-Jahren entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA solche innovativen Serviceroboter, z. B. für die Bereiche Haushalt, Hotel, Pflegeheim oder Krankenhaus. Die vierte Care-O-bot-Generation, die Anfang 2015 vorgestellt wurde, ist nicht nur beweglicher und „charmanter“ als seine Vorgänger, sondern zeichnet sich auch durch den Einsatz kostendämpfender Konstruktionsprinzipien aus.

 

Hohe Anforderungen an die Sensorik

Damit die Roboterbewegungen und -gesten in der Praxis auch wirklich reibungslos funktionieren, muss die Steuerung zu jedem Zeitpunkt die aktuelle Gelenkposition abrufen können. Die dafür erforderlichen Sensoren müssen die jeweilige Position als Absolutsignal liefern, damit nach einem Neustart keine Referenzfahrt erforderlich und der Roboter sofort einsatzbereit ist.

 

Für die Positionserfassung der Gelenke wurde ein absoluter Multiturn-Drehwinkelsensor gesucht. Er sollte außerdem noch möglichst wenig Bauraum beanspruchen, damit er trotz beengter Einbauverhältnisse gut integrierbar ist.

Die Wahl fiel auf unseren kontaktlosen Multiturn-Sensor der Baureihe RSM 2800. Der Sensor ist sehr leichtgängig und mit den gewünschten Funktionen das kleinste und gleichzeitig auch preiswerteste Produkt, das es am Markt gibt. Mit einem Durchmesser von lediglich 28 mm ließ er sich gut im Gelenk integrieren.

 

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